Wissensecke · 3 Min. Lesezeit
HTTPS: Warum Ihre Seite verschlüsselt sein muss
Steht in der Adresszeile „Nicht sicher“, verlieren Sie Besucher, bevor diese überhaupt etwas gelesen haben. Die Lösung heißt HTTPS, und bei fast jedem Hoster ist sie heute kostenlos.
Was HTTPS macht
HTTPS verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server. Niemand im selben WLAN kann mitlesen, was jemand in Ihr Kontaktformular tippt, und niemand kann unterwegs Inhalte Ihrer Seite austauschen.
Warum es sich lohnt
- Vertrauen: Chrome, Firefox und Safari markieren unverschlüsselte Seiten als „Nicht sicher“.
- Google: HTTPS ist seit Jahren ein Faktor für die Platzierung in den Suchergebnissen.
- Formulare: Wer personenbezogene Daten wie Name und E-Mail über ein Formular abfragt, sollte sie verschlüsselt übertragen. Das gilt auch aus Sicht des Datenschutzes.
So stellen Sie um
- Im Kundenmenü Ihres Hosters ein kostenloses Zertifikat aktivieren, meist „Let’s Encrypt“ oder „SSL-Schutz“.
- Eine Weiterleitung einrichten, damit alle Aufrufe von
http://automatisch aufhttps://landen. Ohne sie bleibt die alte, unverschlüsselte Adresse erreichbar. - Prüfen, ob Bilder, Schriften oder Skripte noch über
http://eingebunden sind. Sonst meldet der Browser „gemischte Inhalte“. - In WordPress die Website-Adresse unter Einstellungen → Allgemein auf https umstellen.
Weiterleitung per .htaccess
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} off
RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]Wie steht Ihre Seite da?
Der kostenlose Schnellcheck prüft diesen und zwölf weitere Punkte in wenigen Sekunden. Und wenn etwas hakt: Ich behebe es gern für Sie.

